In der Masse untergehen…
…das ist es wohl, was einen heute dazu motiviert, einen eigenen Blog aufzumachen (was für ein bescheuerter Name eigentlich: “Weblog” -> “blog” -> bleibt das Wort “We” übrig! na mal sehen, ob wir dieses “We” nicht noch irgend wo unterkriegen).
Die Zeiten, in denen Blogs was neues waren, in denen es nur wenige gab und in denen die interessanten Blogs schnell und leicht zu finden waren, sind lange vorbei, deswegen sollte jeder, der heute einen Blog neu einrichtet bzw. neu anfängt, eine sehr hohe Frustrationsgrenze haben.
Oh weh (da ist das “We”, muss ich mir nur noch von irgend wo ein “h” borgen!), warum nun tue ich sowas? Tja, es dürfte eher eine Art Selbstgespräch werden: Ich habe hier vor, mich über Themen aufzuregen, die einem mehr oder minder täglich begegnen, die einen aufregen, gegen die man machtlos ist, bei denen man tun oder lassen kann, was man will, weil sich doch nichts ändert, kurzum: Themen, bei denen man laut ausrufen möchte: “Ja leck’ mich am Arsc!” (bloß gut, dass ich das “h” schon weiter oben verplempert habe, sonst würde der Artikel womöglich auf dem Index landen).
Und nein, ich führe sonst eigentlich keine Selbstgespräche, noch nicht mal getarnte, bei denen ich mir das Handy ans Ohr halte…
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